Weimbs Orgelbau GmbH

Meisterwerkstätte seit 1927

 

Orgeln mit Tradition und Hingabe

Nürnberg, Allerheiligen

In der stillen und durch ihre oft kaum berührte Natur anregenden Landschaft der Eifel werden bereits seit gut 600 Jahren ohne Unterbrechung Orgeln gebaut. Dabei fließen in diesem Grenzgebiet die spezifischen Traditionen aus mehreren Ländern zusammen: Einflüsse aus Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Deutschland verschmelzen immer wieder zu einzigartigen Instrumenten. Über 20 Generationen von Orgelbauern leben und beleben diese Symbiose – lange bevor es den Begriff „Europa“ gab.

Diese enorme stilistische Vielfalt ist für die Akteure bei Weimbs Orgelbau nun schon in der vierten Generation Chance und Ansporn zugleich, in der gefestigten Struktur eines Familienbetriebs Orgeln von größter klanglicher Farbigkeit zu planen und zu bauen.

Darüber hinaus restaurieren wir seit Jahrzehnten in unserer Werkstatt Orgeln aus verschiedenen Epochen von hohem Denkmalswert nach den neuesten Erkenntnissen der Forschung und im interdisziplinären Kontakt. Beispiele hierfür sind unter anderem die Werke unserer Vorgänger aus der berühmten Orgelbauer-Dynastie König in der Basilika des Klosters Steinfeld oder der Schlosskirche zu Schleiden. Mit diesen anspruchsvollen Projekten konnte die Werkstatt Weimbs handwerklich und künstlerisch Akzente setzen, die in Fachkreisen anerkannt sind.

Oslo [Norwegen], Akershus-Schlosskirche

Selbstverständlich umfasst unsere Arbeit auch die seit Jahrhunderten überlieferten handwerklichen Techniken im Orgelbau. Sie werden von erfahrenen Mitarbeitern in der Werkstatt Weimbs gepflegt und den Nachkommen stets sorgfältig vermittelt. Wo es sinnvoll ist, wenden wir in der Fertigung heutige Techniken an. So verfügt die Werkstatt Weimbs über aktuelle Hard- und Software für die Konzeption und über einen modernen, teils computergesteuerten Maschinenpark in der Schreinerei. Wo der Raum es zulässt und es die Auftraggeber wünschen, widmen wir uns mit besonders großer Hingabe neuem Design. Unsere Orgeln sind deshalb bodenständig und weisen zugleich in die Zukunft. Wichtig ist uns auch, dass unsere Orgeln Unikate sind: Klanglich, handwerklich und optisch tragen sie die unverwechselbare Handschrift der Werkstatt Weimbs und setzen immer wieder neue Akzente im jeweiligen Kontext.

Eine weitere Säule unserer Arbeit bei Orgelbau Weimbs ist die Pflege der vielen Orgeln „um die Ecke“. Dabei reichen unsere Aktivitäten weit über die üblichen Stimm- und Wartungsarbeiten hinaus. Uns ist es auch wichtig, dass die kleine Teilgemeinde nebenan Tag für Tag an ihrer Orgel Freude hat. So finden wir immer wieder Möglichkeiten, um auch kleinere oder schlichtere Instrumente durch gezielte, aber wirkungsvolle Veränderungen in neuem Licht erstrahlen zu lassen.

Die Werkstatt Weimbs wurde 1927 gegründet – in einer Zeit wirtschaftlicher Krisen und künstlerischer Neuorientierung. Indem konsequent auf das Gleichgewicht zwischen Gewohntem und Neuem geachtet wurde, ist die Firma Weimbs weit über die Eifel und Deutschland hinaus erfolgreich geworden. Unsere Orgeln stehen in so sensibler Architektur wie etwa in der romanischen Kirche St. Gereon in Köln. Aber auch in Norwegen oder Japan finden unsere Werke im wahrsten Sinn des Wortes besten Anklang.

Link zur offiziellen UNESCO-Website

Link zur offiziellen UNESCO-Website

Nicht von ungefähr hat die UNESCO Orgelbau und Orgelmusik aus Deutschland in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Gründe dafür waren unter anderem die stilistische Vielfalt und die hohe Fähigkeit zur Innovation. Wir freuen uns darüber, als Orgelbauwerkstätte Weimbs Teil dieses großartigen Erbes zu sein und es durch unser Engagement täglich bereichern zu dürfen.

Gerne machen wir vom Team der Werkstatt Weimbs uns auf und suchen mit Ihnen zusammen den passenden Weg hin zu einer individuell gestalteten Orgel.

 

Aktuelles aus dem Hause Weimbs:

Aktuelle Veranstaltungen:

 

Konzert III – 25. Orgelfesttage in der Basilika St. Gereon, Köln

Basilika St. Gereon, Köln

Sonntag, 15. November 2026, 17:00 Uhr

Ruben Sturm, Münchener Dom

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) - Präludium und Fuge a-Moll BWV 543 Ruben J. Sturm (*1979) - 4 Choralimprovisationen im Deutschen Barockstil - Cantus coloratus (Cantus firmus im Sopran) - Trio (Cantus firmus im Alt) - Aria (Cantus firmus im Tenor) - In Organo Pleno (Cantus firmus im Bass) Johannes Brahms (1833 – 1897) - 2 Choralvorspiele über Herzlich tut mich verlangen nach einem sel'gen End, op. 122 Nr. 9+10 Naji Hakim (*1955) - Mariales (1993) - Incantation (Mater admirabilis) - Pastorale (Regina caeli laetare) - Antienne (Salve Regina) - Hymne (Virgo Dei genitrix) - Danse (Ave maris stella) Max Reger (1873 – 1916) - Benedictus aus 12 Stücke op. 59 Ruben J. Sturm (*1979) - Variations improvisées über eingegebenes Liedthema Der Eintritt zu den Konzerten kostet jeweils 15 €, ermäßigt 10 €. Mit einer Abokarte für 30 € / 20 € haben Sie Zugang zu allen drei Konzerten. Die Ermäßigung gilt für Schüler, Studierende, Auszubildende und KölnPass-Inhaber. Der analoge Ticketvorverkauf ab dem 01.10.26 erfolgt zu den normalen Öffnungszeiten im Pfarrbüro St. Gereon, Gereonskloster 2: mittwochs von 11 h - 13 h und 14 h - 15 h freitags von 9 h - 12 h Auch können Sie per Mail an markus.michael@katholisch-in-koeln.de Tickets reservieren und am Konzerttag an der Abendkasse abholen.

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Orgel rockt!

Allerheiligenkirche Nürnberg

Sonntag, 22. November 2026, 17:00 Uhr

Patrick Gläser bringt die Königin der Instrumente auf spektakuläre Weise zum Klingen und verbindet Rock, Pop und Filmmusik zu einem mitreißenden Konzerterlebnis. Freuen Sie sich auf epische Soundtracks wie Interstellar, Fluch der Karibik oder Transformers, aber auch auf Titel wie Skyfall und Bohemian Rhapsody. Ein besonderer Abend zwischen Konzert und Crossover!

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Miss sine nomine

Große Evangelische Kirche Oberkassel

Sonntag, 22. November 2026, 18:00 Uhr

Stephanie Troscheit - Orgel Der Eintritt ist frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten.

Es handelt sich um einen Orgelzyklus, der sich formal an den Teilen der Messe (Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei) orientiert, jedoch bewusst außerhalb des liturgischen Rahmens gedacht ist. Die Musik verbindet ausgearbeitete thematische Strukturen mit offenen Entwicklungen und ist als geschlossener Bogen für den Kirchenraum konzipiert. Jeder Teil folgt einer eigenen inneren Haltung; der Zyklus wird durch einen Introitus und eine Conclusio gerahmt. Auch die Stille zwischen den einzelnen Teilen gehört zur Komposition.

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