— Reorganisation der Klais-Orgel (1951) —
Aus Anlass seines 20-jährigen Regierungsjubliäums beginnt um 326 Kaiser Konstantin mit dem Bau des Petersdom in Rom, der Grabeskirche in Jerusalem, der Geburtskirche in Bethlehem und dem Dom zu Trier. Der Trierer Dom ist somit die älteste Kathedrale nördlich der Alpen.Nach über dreijähriger aufwendiger Restaurierung zwischen Juli 2008 und September 2011 wurde die Liebfrauenbasilika am 4. September 2011 wieder eröffnet.
Die bis dato einzige Orgel der Basilika ist eine Chororgel der Firma Klais/Bonn aus dem Jahre 1951. Im Oktober 2010 erhielten wir den Auftrag diese Chororgel grundlegend zu überarbeiten. Neben der notwendigen Erneuerung der Tonmagnete und Membranen erhielt sie auch einen neuen Spieltisch. Dieser fahrbare Spieltisch kann an verschiedenen Stellen im Kirchenraum über das kircheninterne Netzwerk mit der Orgel verbunden werden.
einige Impressionen aus der Bauphase
- Blick in eine der Konchen während des Wiedereinbaus der Orgel
- Die alte Papierung auf den Bälgen wurde zunächst vollständig entfernt.
- Die Winddrosseln waren stark verrust und mußten aufwendig gereinigt werden.
- Das Pfeifenwerk wurde gereinigt und überarbeitet.
- Die Spielmagnete sind erneuert und neu verdrahtet worden.
- Die Membranenleisen sind gesäubert und haben neue Membranen erhalten.
- In einem weiteren Arbeitsschritt wurden dann noch die restlichen Orgelteile ausgebaut und nach Hellenthal gebracht.
- Zunächst haben wir das Pfeifenwerk und die Windladen in die Werkstätten nach Hellenthal geholt.
- Die vorgefundene Orgelelektrik war schon bei der Erneuerung des Kirchenfußbodens abgeklemmt worden.
- Ein Blick in eine der beiden Orgelkammern.
- Beim Bau der Chororgel war geplant die Kirche auch mit einer Hauptorgel auszustatten, und diese dann ebenfalls von diesem Hauptspieltisch aus anzusteuern. Dieser Spieltisch wurde allerdings bei der Maßnahme 2010/2011 aufgegeben.















