— Restaurierung der Noble-Orgel (Ende 19. Jhdt.) —
Dieses Instrument wurde Anfang der 90er Jahre in den Niederlanden erworben und vom damaligen Organisten und Orgelbauer der Gemeinde ergänzt und erneuert. Erbaut wurde sie gegen Ende des 19. Jahrhunderts von der Firma Alfred Noble aus Birmingham, der heute zweitgrößten Stadt Englands.Zuletzt stand die Orgel in der katholischen Kirche St. Amandus zu Datteln.
Die vorhandene historische Substanz wurde restauriert und zum Teil rekonstruiert.
einige Impressionen aus der Bauphase
- Passend zum Gehäuse wurde ein neues Seitengehäuse gefertigt.
- Hinter der nun seitenspielig angeordneten Orgel steht das neue Halbgehäuse zur Aufnahme des Bourdon 16′.
- Einige Spielwellen waren derart verzogen, daß sie erneuert werden mußten.
- Nach der Abdichtung der Ventile wurden auch die Kanzellen mit einer neuen Leder-abdichtung versehen.
- Nach dem Zuspunden der Trocknungsrisse wurden die Dämme wieder aufgelegt.
- Die Ventile waren zum Teil undicht. Die hintere Kanzellen-abdichtung war spröde und ebenfalls undicht.
- Die Trocknungsrisse in der Windlade waren leider nicht nur oberflächlich.
- Leider zeigten sich nach dem Abheben der Pfeifenstöcke viele Windladenrisse.
- Diese originale Inschrift haben wir in der Windlade gefunden.
- Die zum Kirchenraum gerichtete, neue Prospektfront nimmt Gestalt an
- Die erforderlichen Säulen für den neuen Prospekt werden gedrechselt.
- Das Grundgerüst zur Aufnahme des Subbass 16′
- Die restaurierten Prospektpfeifen mit ihren neuen Stimmfenstern
- Die eingelöteten Stimmfenster der Prospektpfeifen waren zu schmal und auch größtenteils zu kurz.
- Die Vorschläge der Holzpfeifen werden geöffnet und die Kammern gereinigt
- Der Doppelfaltenbalg wird aufwendig restauriert
- Nach der Entfernung des Leders zerfiel der Balg buchstäblich in tausend Teile
- Das Balgleder reißt bei der kleinsten Beanspruchung
- Teilausbau der Trakturen
- Das Pfeifenwerk vor der Restaurierung
- Die vorgefundene Situation
























