— Reorganisation der Breil-Orgel (1930) —
Das Instrument der Firma Breil aus Dorsten wurde im Jahre 1930 fertig gestellt. Es verfügt über insgesamt 57 Register, verteilt auf drei Manuale und Pedal. Manual II und III sind beide in Schwellkästen untergebracht, welche nebeneinander unter dem Hauptwerk angeordnet sind. Das große Pedalwerk steht zuunterst auf Emporenniveau. Die ausschließlich als Kegelladen gefertigten Windladen werden elektropneumatisch angesteuert. Die Windanlage besteht aus insgesamt zwei Winderzeugern und zwei größeren Schwimmerbälgen.
Der große fünfmanualige Spieltisch aus dem Jahre 1987 dient als Generalspieltisch (Ein weiteres Instrument befindet sich im Chorraum). Der originale Spieltisch wurde bereits 1965 entfernt und auch der Nachfolgespieltisch ist nicht mehr vorhanden.
Klanglich lässt sich das Instrument nur schwer in kurzen Sätzen beschreiben. Der im Wesentlichen romantisch ausgeprägte Typ zeigt aber auch schon die ersten Ansätze der Orgelbewegung. Wie an vielen anderen Instrumenten auch, wurden ausserdem im Laufe der Jahre entsprechende Umdisponierungen aufgrund sich geänderter Klangideale durchgeführt. Zu Beginn 2010 haben wir die Orgel ausgereinigt und reorganisiert. An Pfingsten 2010 wurde sie im Rahmen eines feierlichen Festhochamtes wieder in den Dienst der Kirche gestellt.
einige Impressionen aus der Bauphase
- Der 5-manualige Spieltisch der Fa. Stockmann aus dem Jahre 1987.
- Positiv
- Schwellwerk
- Hauptwerk
- Im Schwellwerk wurde eine moderne Jalousiensteuerung montiert. Die Kraft und der Arbeitsweg des vorherigen elektropneumatischen Apparates waren für die Jalousien des Schwellwerkes nicht ausreichend.
- Zwischen den beiden Pedalladen befindet sich die Windversorgung für die Werke II, III und Pedal. Diese Werke haben nun einen neuen Winderzeuger in Form eines großen Langsamläufers erhalten.
- Das Hauptwerk befindet sich unmittelbar unterhalb des Gewölbes
- Das gegenüberliegende Schwellwerk
- Blick ins Positiv, hier noch mit der alten elektropneumatischen Jalousiensteuerung
- Die Pfeifenbrettchen hatten viele ausgebrochene Stellen und mußten aufwendig restauriert werden.
- Holzpfeifenrestaurierung
- Der Spieltisch wird zerlegt
- Nach dem die Pfeifenstöcke abgehoben sind, werden die Kanzellen geöffnet und ausgereinigt, die Kegel überprüft und anschließend die Kanzellen wieder verschlossen.

















