— Reorganisation —

 

Die Orgel der katholischen Kirche St. Andreas weiß einiges zu berichten. Sie ist Schauplatz der jährlich stattfindenden und international beachteten Orgelfestwochen und der dazugehörigen Orgelwettbewerbe. Neben diesen schönen Erlebnissen hat sie aber auch mit Problemen zu kämpfen. Die mehrfach erfolgten Umbauten und Erweiterungen führten zu einem Durcheinander an Technik und Klangstil. Auf Grund des technischen Durcheinanders wurde das Instrument unzuverlässig und wartete des Öfteren mit unliebsamen Überraschungen auf.

So entschied man sich nun in der Kirchengemeinde St. Andreas eine grundlegende Reorganisation durchführen zu lassen. Durch das Nachvorneversetzen der Prospektfront gewinnt man den so wichtigen Platz, das vorher kaum zugängliche Pfeifenwerk künftig zu Wartungs- und Stimmarbeiten besser erreichen zu können. Dieses Mehr an Raum wird auch genutzt, um die bis dato vakanten und schon viele Jahre geplanten Registererweiterungen zu realisieren. Ein neuer viermanualiger Spieltisch und eine Erneuerung der gesamten elektrischen Steuerung generieren mit den nun erweiterten Möglichkeiten ein nahezu neues Instrument. Klanglich erfolgt eine grundlegende Nach- und zum Teil Neuintontation.

Was wird gemacht?

– Zerlegen, Ausreinigen
– normale Verschleißreparaturen
– Erneuerung sämtlicher Schleifenzugmagnete
– Überarbeitung der Verkabelung hinsichtlich der aktuellen brandschutztechnischen Vorschriften
– Versetzen der Prospektfront um 66cm
– Anfertigung und Einbau verschiedener Einzeltonwindladen
– Neuer viermanualiger Spieltisch inkl. einer neuen Steuerelektronik
– Erweiterung der Disposition auf nun 78 Registern (vorher 49)
(„konstruiert“ aus 64 klingenden Registern und 14 Transmissionen)
– Nach- bzw. Neuintonation

 

 

einige Impressionen aus der Bauphase